Immer wieder sind Computer Ziel von böswilligen Hackerangriffen. Gerade auch die organisierte Kriminalität hat es auf Ihren Computer und Ihre Daten abgesehen. Dies muss bei Ihnen nicht so sein. Gerne helfen wir Ihnen Ihren Rechner vor solch böswilligen Machenschaften zu schützen. Folgende Regeln gilt es beim Schutz vor Hackern und Viren speziell zu beachten:
- Der gesunde Menschenverstand. Trauen Sie nicht allem was glaubwürdig aussieht, vor allem wenn nicht sicher feststeht, ob die Quelle oder der Absender vertrauenswürdig ist.
- Arbeiten Sie nicht mit administrativen Rechten. Dies ist bei Windows Vista und dem neuen Windows 7 schon standardmässig über die Benutzerkontensteuerung aktiviert. Beim älteren Windows XP müssen Sie dafür einen neuen Benutzer mit eingeschränkten Rechten einrichten. Arbeiten Sie dann nur noch mit diesem eingeschränkten Benutzer und brauchen Sie den Benutzer mit Administratorenrechten nur noch für gezielte Softwareinstallationen.
- Richten Sie für alle Benutzerkonten sichere Passwörter ein. Ein sicheres Passwort umfasst mindestens 8 Zeichen, Gross und Kleinschreibung, Zahlen und mindestens ein Sonderzeichen. Verwenden Sie niemals Wörter, Namen oder sonstige Bezeichnungen, diese können mit speziellen Progammen schnell erraten werden. Viele Angriffe sind mit sicheren Passwörtern gar nicht möglich.
- Verwenden Sie wann immer möglich einen Router für ADSL, VDSL oder Cable mit integrierter Stateful Inspection Firewall (SPI). Damit ist der höchst mögliche Schutz Ihres internen privaten Netzwerks gewährt. Gerade bei Cable Kunden empfiehlt sich dies, da diese sonst mit dem Cable-Modem direkt mit dem „bösen“ Internet verbunden sind. Dies ist natürlich für Hacker sehr willkommen.
- Halten Sie Ihren Rechner stets aktuell. Spielen Sie Updates von Windows, aber auch von Drittprogrammen wie Adobe PDF Reader, Adobe Flash oder Java rasch ein, denn gerade diese verhindern am besten bekannte Angriffe und diese werden garantiert für sogenannte Exploits genutzt.
- Verwenden Sie eine gute robuste Antiviren-oder Security Lösung und halten Sie diese täglich aktuell. Die Kaspersky Internet Security 2010 Suite ist aus unserer Erfahrung eine sehr gute Schutzlösung vor Bedrohungen aller Art und bietet erweiterte Sicherheitseinstellungen.
- Scannen Sie Ihr System mit Ihrem aktuellen Antivirenprogramm regelmässig. Einmal pro Woche ist dabei eine gute Einstellung.
- Deaktivieren Sie niemals Ihre Personal-Firewall. Diese ist Ihre Schutzmauer vor Bedrohungen aus dem Internet. Es kann gerade nur Sekunden dauern bis Ihr System in einem solchen Zustand gehackt werden kann.
- Verwenden Sie momentan den Mozilla Firefox Browser. Dieser ist weniger Ziel von Angriffen als andere Browser und wird automatisch rasch aktualisiert.
- Verwenden Sie das nützliche Plugin „NoScript“ im Mozilla Firefox Browser. Dieses verhindert das automatische Ausführen von Javascripts. Gerade solche Scripts werden sehr häufig für gefährliche Angriffe verwendet. Rein das Surfen auf eine verseuchte normale Webseite genügt bei solchen Scripts dabei.
- Benutzen Sie für hohe Surfsicherheit die „Sichere Umgebung“ von Kaspersky Internet Security. Damit wird Ihr Mozilla Firefox Browser virtuell ausgeführt. Somit können Hacker keine Veränderungen an Ihrem aktiven System vornehmen.
- Richten Sie bei Kindern Internetsperren für gefährliche oder ungeeignete Inhalte ein. Dies können Sie einfach und unkompliziert mit der Kaspersky Internet Security Lösung tun. Lassen Sie Kinder auch nie unbeaufsichtigt surfen und sprechen Sie Gefahren, vor allem auch in Chats oder Instant Messaging Programmen wie MSN an. Bedenken Sie das Internet ist eher böse als nett!
- Installieren Sie eine Backuplösung und machen Sie regelmässig Datensicherungen z.B. auf eine externe Harddisk unter Verwendung des Acronis True Image Home Programms oder mit den Windows eigenen Bordmitteln. Eines ist sicher, Ihre interne Festplatte wird irgendwann ohne Vorankündigung einfach nicht mehr laufen und dann ist ohne Datensicherung alles weg.
- Vergessen Sie niemals ein Wireless-LAN zu verschlüsseln. Sie würden staunen, was bei offenen WLAN-Netzen alles möglich ist und dies ohne grosse Fachkenntnisse. Als Verschlüsselung empfehlen wir mindestens das WPA oder besser das WPA2 Verschlüsselungsverfahren. Verwenden Sie die alte WEP Verschlüsselung nicht mehr. Diese ist nicht mehr sicher und kann mit einfach verfügbaren Hackprogrammen entschlüsselt werden. Ein WPA oder WPA2 Schlüssel sollte mindestens 24 Zeichen lang sein, Buchstaben in Gross- und Kleinschreibung und Zahlen enthalten. Dann sind Sie sicher und als WLAN-Hack uninteressant. Ein wichtiger Tipp am Rande. Verbinden Sie sich nie mit verfügbaren offenen WLANs. Hier können Hacker schnell und einfach an Ihre wichtigen Daten gelangen.
- Wenn Ihr Computer ein Verhalten zeigt, welches Sie annehmen lässt einen Virus oder einem Hackangriff zum Opfer gefallen zu sein, dann zögern Sie keine Sekunde und kommen Sie bei uns im Laden vorbei. Wir helfen Ihnen gerne kompetent die Plagegeister los zu werden.
Zu guter Letzt,
schön zu wissen, dass wir uns im IT-Sicherheitsbereich laufend weiterbilden. Mit Herr Mathias Gut verfügen wir ausserdem über einen ausgewiesenen IT-Security Fachmann und Dozenten in diesem komplexen Fachbereich. Herr Gut setzt sich als Security Professional aktiv für die Sicherheitsbelange von Firmen ein. Wer andere schützen will sollte die Gedankengänge von Hackern verstehen.
 | Mathias Gut eidg. Dipl. Informatiker Sicherheitsberater und Dozent für Informatik-Sicherheit
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 | Thomas Hebeisen IT-Techniker
Acronis Certified Engineer
ZyXEL Network Engineer Professional für Netzwerksicherheit und Kaspersky Antivirus Lösungen
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 | Martin Hartmann Dipl. Ing. ZyXEL Network Engineer
Professional für Netzwerksicherheit
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